Social Media Monitoring - die ersten Schritte

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Social Media Monitoring - Webosaurus GmbHErst kürzlich hat Social Media Monitoring wieder gezeigt, welchen Stellenwert es mittlerweile in Deutschland genießt. Dazu wurden die Beiträge von Nutzern zum Amazon-Skandal, zum Papst Rücktritt oder auch zum Pferdefleisch in Lasagnen durch Monitoring Dienstleister aufbereitet und anschließend von Print und TV aufgegriffen. Ein gut durchdachtes Monitoring ist heute für die Vielzahl deutscher Unternehmen Pflicht. Theorie ist jedoch nicht immer gleich Praxis.

Ein kurzer Überblick

Was Social Media sind und welchen Einfluss Facebook, Twitter und Co. auf das tägliche Leben nehmen, weiß heute jeder. Nicht nur für den privater Nutzer, sondern vor allem aus Unternehmenssicht sind diese Medien ein wahrer Schatz. Unzählige Informationen werden freiwillig von den Menschen preisgegeben. Die Unternehmen müssen diese Daten nur noch sammeln und auswerten. Schnell wird dadurch deutlich, wo sich die eigene Zielgruppe im Social Web bewegt, welche Plattformen frequentiert werden, wer Meinungsführer sind, welche Themen den potentiellen Kunden beschäftigen oder wie die eigene Produktpalette wahrgenommen wird. Bis all diese Informationen zielführend verwendet werden können, bedarf es jedoch von Beginn an einer nachhaltigen Strategie.

Herangehensweise

Auf die gleiche Weise, wie sich die Auftritte der Marken auf Social Media Plattformen in den letzten Jahren professionalisiert haben, begreifen immer mehr Unternehmen, dass auch für den Bereich Monitoring eine strategische Ausrichtung unabdingbar ist. Gab es vor ein paar Jahren nur eine Handvoll Anbieter, hat man in 2013 die Qual der Wahl zwischen unzähligen Tools und professionellen Full-Service-Dienstleistern. Um in diesem Wirrwarr die richtige Entscheidung zu treffen, ist Vorbereitung alles.

Die ersten Schritte

1. Überblick gewinnen
Die Basis des Social Media Monitoring bilden die zu beobachtenden Keywords. Dies können neben den eigenen Marken zum Beispiel auch Wettbewerber oder Themen der Branche sein. Dies sollten im ersten Schritt gesammelt werden, um zu eruieren, welche Keywords mit welche Priorität versehen werden und um welche man das Monitoring künftig gegebenenfalls ergänzt, um die Aussagekraft der Daten zu erhöhen.

2. Quellenbasis bestimmen
Als nächstes geht es an die Auswahl geeigneter Social Media Plattformen. In der Regel unterstützen die Dienstleister einen dabei. Dennoch sollte klar sein, ob das Monitoring auf die eigenen Social Media Profile oder um Online Newsportale ergänzt werden sollen.

3. Ziele festlegen
Nichts geht ohne Ziele, weder gegenüber dem Chef noch generell im Social Media Monitoring. Vorab geht es darum, zu klären, ob es beim Social Media Monitoring um die Verbesserung von Service und Produkten geht oder ob die Daten für andere Zielstellungen verwendet werden sollen. Dementsprechend gilt es das Monitoring auszurichten und langfristig aufzusetzen. Ebenso müssen anschließend Strukturen zur Verarbeitung der Ergebnisse geschaffen werden.

4. Budget berechnen
Eine detaillierte Vorbereitung hilft letzten Endes bei der Auswahl des richtigen Anbieters. Je konkreter die Anforderungen, desto weniger Dienstleister werden die auch erfüllen können. Gibt man zudem bereits vorab ein konkretes Budget an, verbleiben wohl nur wenige Monitoring Anbieter zur Auswahl.

Um nachhaltige Erfolge durch Social Media Monitoring zu erzielen, heißt es von Beginn an, sich professionell mit dem Thema auseinanderzusetzen. Diese ersten Schritte sollen dabei helfen, schneller den Einstieg in dieses weitläufige Feld zu finden.

Der Autor

Jan Bartels ist Gründer und Geschäftsführer der Webbosaurus GmbH, einer Berliner Agentur für Full-Service Social Media Monitoring und individuelle Analysen.

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