Erfolgreich mit sozialen Medien

Soziale Medien
(stock.xchng)

Früher bestand das Internet aus statischen Seiten und der klassischen Einweg- Kommunikation, die Top-down stattfand. Web 2.0 hingegen ermöglicht bidirektionale Kommunikation, welche die Grenze zwischen Herstellern und Konsumenten verwischt. Betrachten wir die bekannten Erfolgsgeschichten im Web 2.0 (, Flickr oder ), dann wird deutlich, dass diese alle auf benutzergenerierten Inhalten (user generated content) basieren. Diese so genannten «sozialen Medien» (social media), von Usern für User im beständigen Dialog mit den usern erstellte Medien, machen also das Web 2.0 aus.

Wie kann man nun diese neuen, sozialen Medien dazu benützen, um eigene Produkte oder Dienstleistungen bekannt zu machen? Dieser Frage will ich in einer Mini-Serie von drei Postings nachgehen. Der erste Teil wird versuchen, «Social Media Marketing» zu definieren. Die beiden darauffolgenden Teile werden sich mit je fünf möglichen Strategien befassen. Dabei stütze ich mich unter anderem auf die Ausführungen von Robin Good.

Zehn mögliche Strategien des «Social Media Marketing»

  • «virale» Medien
  • Communities
  • Monitoring
  • Optimierung von Inhalten
  • Expertentum
  • Informationen und Wissen aggregieren
  • Kundenkontakt
  • Breaking News in der Nische
  • Online-Reputation
  • Events

Was ist «Social Media Marketing»?

Was also sind soziale Medien und welchen Einfluss haben sie auf das klassische Marketing, auf die klassische PR-Arbeit? Die deutsche Wikipedia definiert soziale Medien wie folgt:

«Social Media (auch Soziale Medien) sind Webdienste und Plattformen zum gegenseitigen Austausch von Meinungen, Eindrücken und Erfahrungen. Als Kommunikationsmittel wird dabei Text, Bild, Audio oder Video verwendet. Populäre Medien sind dabei Internetforen, Mailinglisten, Weblogs, Podcasting, Vlogs, Wikis, und Social-Bookmarking-Dienste.»

Social Media Marketing (SMM) nun kombiniert klassisches Onlinemarketing mit sozialen Medien. Ziel dabei ist es natürlich, ein Produkt oder einen Service zu verkaufen. Anders als das klassische Marketing jedoch benötigt das SMM ein spezifischeres Vorgehen: Die meisten Online-Communities reagieren sensibel auf Werbung und Marketing. SMM muss also klar auf die Zielgruppe zugeschnitten sein, wenn es in einer Community angenommen werden soll. Damit dies gelingt, dazu sollen die oben genannten zehn möglichen Strategien beitragen. Morgen will ich auf die ersten fünf im Detail einfgehen.

» Weiter zum Teil 2

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smm, , , soziale-medien

Von

 

Kommentare

baynado

ich bin jetzt schon gespannt, wie es weiter geht. ;-)

Cooler Artikel, macht Lust zum Umsetzen.

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