Mobile Netznutzung in Asien
In Japan benutzten mit 69.2 Mio. bereits Ende 2005 mehr Personen das Internet mit mobilen Geräten als von zuhause aus (66 Mio. konventionelle PC). Von den mobilen Nutzern loggten sich 55 % mindestens einmal täglich ins Netz, verglichen mit 44 % der Heimnutzer (Quelle: Annual Information and Communications in Japan white paper des Ministry of Information and Communications)
Die aktuelle Studie «Mobile and Broadband Services in Japan and South Korea» (PDF) von capgemini belegt nun, dass sich dieser Trend munter fortgesetzt hat:
«Über Flatrates und durch attraktive Endgeräte konnten sich in den Telekommunikationsmärkten beider Länder Dienste wie Spiele, Musik, TV und soziale Netzwerke sowohl auf dem Mobiltelefon als auch im Internet erfolgreich etablieren. Sie steuern inzwischen einen deutlichen Teil zum Umsatz der japanischen und koreanischen Mobilfunk- und Festnetzbetreiber bei.»
In Japan wurden bereits 2003 Flatrates für 3G-Dienste eingeführt, 2004 kamen die ersten Mobile TV-und Mobile Music-fähigen Handys auf den Markt. So setzte sich auch ein anderes Kurzmitteilungs-Verhalten unter den japanischen Mobiltelefonnutzern durch: Während in Deutschland pro Kopf im Durchschnitt zwei SMS pro Tag verschickt werden, stellt Mobile E-Mail den meistgenutzten Messaging Service in Japan dar: Über 90 Prozent der japanischen Handynutzer kommunizieren per Mobile E-Mail und verschicken durchschnittlich vier elektronische Nachrichten pro Tag über ihr Telefon.
In Südkorea, wo bereits 2002 Mobile TV lanciert wurde, ist Handyfernsehen ein zentraler Umsatzträger der Mobilfunkanbieter. 90 Minuten konsumiert ein südkoreanischer Handynutzer im Durchschnitt täglich das Mobile TV-Programm vornehmlich auf dem Weg zur Arbeit. (via news.ch)
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