Corporate Blogs sind auch 2013 eine gute Wahl

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Vieles deutet darauf hin, dass es 2013 zu einem kleinen Revival des Bloggens kommt. Bereits während und im Vorfeld der letztjährigen re:publica wurde gefordert, "kleine geile Blogs" zu eröffnen, denn schliesslich ist , wenn es darum geht, das Web zurückzuerobern. Aber auch aus Business-Optik sind eigene Blogs als owned media bestens geeignet, im Rahmen einer Content Strategie als Hub für die Inhalte zu dienen. Für mich Grund genug, in meinem Text-Fundus zu graben und einige grundsätzliche Überlegungen zum Thema Corporate Blogs wieder hervorzuholen, zusammen mit sechs Tipps zum Verfassen von Blogbeiträgen.

Nutzen eines Corporate Blogs

Ein Corporate Blog dient primär der Unternehmenskommunikation und kann sowohl für interne als auch externe Zwecke eingesetzt werden. [1]

Die externe Nutzung eines Blogs dient zur Kommunikation mit beispielsweise Kunden, Lieferanten oder auch dem Wettbewerb. So werden Neuigkeiten zu Produktlaunches veröffentlicht, Preispecials angeboten, aber auch Produkttests eingebunden, oder es können Informationen zu betriebsinternen Vorgängen oder Veranstaltungen der breiten Öffentlichkeit mitgeteilt werden. Für viele Blog-Leser ist von grossem Interesse, dass Sie Spezialwissen vermittelt bekommen.

Tipps & Tricks zu einem bestimmten Thema sind immer gern gelesene Blogposts. Wir dann noch die Kommentarfunktion eingebunden, dann kann eine rege Diskussion entstehen und der Dialog zwischen Kunde und Unternehmen ist auf einfachem Wege zustande gekommen, und vor allem auf eine Weise, die der Kunde selbst gewählt hat und somit dem Dialog offen gegenüber steht.

Intern kann ein Blog für die Kommunikation der Mitarbeiter untereinander genutzt werden. Neben der Bekanntmachung von Terminen und Veranstaltungen können auch Protokolle veröffentlicht werden. Auch abteilungsübergreifende Projekte können dokumentiert werden und somit den Mitarbeitern die Möglichkeit bieten, sich zu jedem Zeitpunkt über den Verlauf eines Projekts zu erkundigen. Mit integrierter Kommentarfunktion ist es zudem möglich, dass die Mitarbeiter bei Problemen zur Diskussion angeregt werden und diese eventuell eine schnelle und umsetzbare Lösung zu Tage führen.

Ein Blog bietet auch die Möglichkeit eine Wissensdatenbank aufzubauen. Dürfen die Mitarbeiter frei bloggen, können Sie ihr Spezialwissen freigeben und bieten somit anderen Interessierten Zugang zu Ihrem Wissen.

Themenwahl

Viele Corporate Blogs sind besetzen einzelne Themen, zuweilen sogar Nischenthemen. Ein Nischenthema ist ein klar abgegrenztes Unterthema eines eher generell gehaltenen ud oftmals populären Hauptthemas. Beispiel: Cloud Computing ist das Hauptthema, während Tipps & Tricks zu Google Apps ein Nischenthema sind.

Daraus ergeben sich vier Charakteristiken: [2]

  1. Stark fokussierter Content - Eine sehr starke Fokussierung im Content und alle Posts haben eine sehr strikte Ausrichtung auf die eng begrenzte Nische. Sie enthalten gelegentlich auch Informationen aus dem übergeordneten Hauptthema.
  2. Enger thematischer Rahmen - Sehr schmaler thematischer Rahmen, wodurch es sehr einfach möglich wird, sehr tief in das gewählte Thema einzusteigen und es so zu dominieren.
  3. Einzigartiges Material - Die Inhalte haben nur dann einen langfristigen Nutzen für die Besucher, wenn sie wirklich einzigartig sind und bisher so auf anderen Websiten noch nicht veröffentlicht wurden.
  4. Ein eigenes Publikum - Es ist entscheidend, eine Nische auszuwählen, die bereits ein Publikum hat, egal wie gross dieses ist. Im Idealfall sollte es sich um eine Nische handeln, die über die Zeit auf natürliche Weise Besucher über die Suchmaschinen bekommt.

Tipps zum Verfassen von Blogbeiträgen

Zum Schluss noch sechs konkrete Tipps zum Schreiben von Blogposts: [3]

  1. Ein Thema pro Beitrag - Keine Scheu vor Kürze und Beschränkung. Es macht nichts, mehrere Beiträge zu verfassen, es ist aber schlimm, die Leser zu verwirren. Deswegen hilft es, sich für jeden Beitrag ein klares Thema zu suchen und nur über dieses zu schreiben.
  2. Das Thema in die Überschrift - Klarheit vor Kunst – schreiben, worum es geht. Lesern wollen vor allem eines: Klartext. Worum geht es genau in dem Blogbeitrag. Es gibt Orientierung, wenn in der Überschrift die wichtigen Begriffe stehen und eindeutig klar wird, wozu der Leser Informationen findet.
  3. Ein Bild sagt mehr als tausend Worte - So viel wie möglich mit Bildern und/oder Videos dokumentieren. Das fördert einerseits die Übersichtlichkeit, holt die Leser ab und erklärt auch so manches technisches Problem einfacher als viel Text. Dabei immer auch die Urheberrechte achten.
  4. Sorgfalt ist die Grundlage von Kompetenz - Lieber immer noch eine Nacht über den letzten Beitrag schlafen und ihn erst nach nochmaligem Lesen publizieren.
  5. Möglichkeiten der Blog-Software nutzen - Die Blogsoftware bietet zahlreiche Möglichkeiten, einen Beitrag noch interessanter zu machen und besser mit den anderen Inhalten zu verknüpfen: passende Kategorie vergeben, passendeSchlüsselbegriffe (Tags) vergeben, gute Überschriften ohne Rechtschreibfehler, und lange Artikel mit dem “mehr”-Befehl abkürzen.
  6. Spass - Der wichtigste Rat zum Schluss: Spass haben, ausprobieren und auch mal Unkonventionelles versuchen.

Quellen

[1] http://www.webhelps.de/blog/2010/02/22/corporate-blogs-nutzen/
[2] frei nach
http://www.erfolgs-blogging.de/blogkategorien/online-geld-verdienen/eine-einfuehrung-in-das-nischen-blogging/
[3] frei nach
http://blog.chip.de/led-monitor-blog/tipps-fur-das-schreiben-von-blogbeitragen-20101017/

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Von

 

Kommentare

Christian Knig

Was meinst Du mit : Für das Korrektorat/die Redaktion steht mgi zur Verfügung.?

gis

@Christian Knig: Hoppla, da habe ich zu wenig gut lektoriert ... Der Satz ist nun gelöscht. Ich schrieb ja, der Text stammt aus meinem Fundus und wurde urspr. für einen anderen Verwendungszweck verfasst ;)

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