Die Zukunft der IT liegt im Marketing
In einem Post hatte ich jüngst postuliert, dass sich bedingt durch den Aufstieg des Social Webs zum einen ein Ende der Vorherrschaft der IT-Abteilungen abzeichnet und andererseits in naher Zukunft Business-Units entstehen könnten, die - losgelöst von der IT - Technologie-Themen im Unternehmen vorantreiben. Gerade Marketing und Sales sind, wie die Überschrift provokativ festhält, prädestiniert dafür, den Technologiewandel anzutreiben, da erstens die entsprechende Software und v.a. der Anspruch an sie immer komplexer wird und zweitens darum die Budgets über jene der IT-Abteilungen wachsen werden.
Social CRM: Warum überhaupt?
Im ersten Beitrag leztzte Woche habe ich versucht, den Begriff Social CRM zu definieren. Dabei haben wir festgestellt, dass Social CRM das klassische CRM ergänzt, aber im Gegensatz zu diesem eher Outbound-orientiert ist. Mit Social CRM kann das Potenzial von Social Media besser ausgeschöpft werden: Die bestehende Datenbasis Kundenbeziehungen wird mit den Kundenkonversationen ergänzt, wodurch sich neue, wertvolle Erkenntnisse gewinnen lassen. In diesem zweiten Beitrag geht es nun darum, warum man sich Social Media Plattformen nutzbar machen soll und warum Social CRM für Unternehmen interessant ist.
Social CRM: Versuch einer Begriffsbestimmung
Ich stecke gerade mitten in den Vorbereitungen für mein neues Modul zu Social CRM im Rahmen des ebenfalls neuen Lehrgangs "Social Media Marketing" an der SOMEXCLOUD Social Media Akademie. Begleitend zum Modul will ich ein Skript verfassen, das den Teilnehmer begleitend abgegeben wird. Ich habe mich darum hingesetzt und einige, aus meiner Sicht grundlegende Gedanken zum Thema zu Papier gebracht. In diesem ersten Beitrag versuche ich, zunächst den Begriff Social CRM zu definieren, um dann einige Worte über die Voraussetzungen zu verlieren.