Das Sprachrohr der Chefetage

Communication
Von den Chefs missverstandene Kommunikation. (stock.xchng)

Für eine Studie über «Interne Kommunikation im Wandel» hat die Storytelling-Agentur System und Kommunikation eine Reihe von Kommunikationsverantwortlichen deutscher Grossunternehmen über ihre Erfahrungen mit den veränderten Anforderungen und Möglichkeiten der Internen Kommunikation erzählen lassen. Mit erstaunlichem Ergebnis: viele Kommunikationschefs haben ein falsches Verständnis von der innerbetrieblichen Informationsverteilung. Viele Entscheider gehen von einem mangelnden Mitarbeiterinteresse an internen Medien aus, tatsächlich aber fühlen sich die Angestellten häufig nicht ausreichend und glaubwürdig informiert. Daraus resultiert ein Verlust an Motivation und Produktivität, der Unternehmen letztendlich viel Geld kostet. Das Problem liegt dabei weniger bei den vermittelten Informationen selbst als in der Art der Kommunikation.

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Die dunkle Seite der Macht

Darth Vader
Untergräbt die PR die Pressefreiheit? (wordpress.com)

Das Verhältnis zwischen Journalisten und PR-Leuten ist seit jeher angespannt. Die PR unterlaufe zum Beispiel die «unabhängige» Berichterstattung. Es soll Journalisten geben, die bekreuzigen sich jeweils zweimal, bevor sie mit einem PR-Berater sprechen. Aber die schlimmsten von allen sind Journalisten, die in die PR wechseln - sie laufen sozusagen zur dunklen Seite der Macht über. Doch wie steht es wirklich um das Verhältnis der PR zum Journalismus? In der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift «Publizistik» untersucht Philomen Schönhagen, Professorin am Lehrstuhl für Kommunikationswissenschaft der Universität Fribourg, die Entstehungsgeschichte der PR - mit einem erstaunlichen Resultat.

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5 Sekunden Kaltakquise

Newsroom
Newsroom: Hier wird in fünf Sekunden entschieden. (nyt)

Haben sie sich schon mal überlegt, was eigentlich genau passiert, nachdem sie ihre Medienmitteilung oder ihren Pressetext abgeschickt haben? Hans F. Zangerl, Chefredaktor des österreichischen Management-Fachmagazins «Industriemagazins», beschreibt den Ablauf in deutlichen Worten.

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«Bilder, die lügen»

Bilder, die lügenPassend zu den lügenden Pressesprechern eröffnet morgen das Museum für Kommunikation in Bern eine neue Wanderausstellung, die sich unter anderem mit dem lügenden Gegenpart der PR befasst: den Journalisten. «Bilder, die lügen» befasst sich mit dem Phänomen, dass wir alle Bilder oft ohne zu zögern als unverrückbares Abbild der Wirklichkeit akzeptieren. Wir zweifeln ihre Objektivität kaum an und glauben an ihren Wahrheitsgehalt. Aber Bilder können lügen, genau so wie Wörter. Die Ausstellung fragt also nach der Objektivität von Bildern und zeigt die Problematik der Manipulation von und mit Bildern. Anhand von über 300 Bildbeispielen aus den vergangenen rund 100 Jahren sollen die drei Grundmuster der Bildlüge offengelegt werden: Manipulation bestehender Bilder, Manipulation der Bildinterpretation (Verfälschung) und Lüge mittels gestellter Bilder.

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